Traumasensitive Kunsttherapie

FB-4-2026

Leitung: Dipl. Psych. Elke Pfeifer-Nagel
Kunst- und Gestaltungstherapeutin DAGTP, graduiert im DFKGT
Spezialisierung: PITT (Psychodynamische imaginative Traumatherapie),
SE (Somatic Experiencing)

Die Fortbildung ist derzeit ausgebucht, es gibt eine Warteliste.


Trauma ist eine Situation, in der sich der Mensch von einer äußeren Macht überwältigt, 
existentiell bedroht fühlt und keine Möglichkeit hat zu fliehen oder anzugreifen. Meist gerät
er über diese Ohnmachts- und Hilflosigkeitsgefühle in Todesangst und verharrt in einem
Erstarrungszustand.
Die Arbeitsweisen der Kunsttherapie in Kombination mit der Arbeit mit Persönlichkeitsanteilen und Körperarbeit eignen sich besonders für Menschen, die ein Trauma erlebt haben.
Bei der Therapie von Traumata sollte der gesamte Körper, Geist und die Psyche mit einbezogen werden, um eine Umwandlung der Traumasymptomatik zu erreichen.

Die traumasensitive Kunsttherapie bietet vielfältige Möglichkeiten der Stabilisierung und ressourcenorientierte Strategien, Integration und Neuorientierung zu entwickeln, um die
traumatischen Geschehnisse besser zu verarbeiten.

Das Seminar richtet sich an ausgebildete Kunsttherapeut:innen und Studierende der Kunsttherapie; in anderen Fällen bitten wir um Absprache.

Die Fortbildung umfasst 3 Module:

Modul 1: Grundlagen der Psychotraumatologie – Verständnis für die neurophysiologischen Geschehnisse
• Trauma, Gehirn und Nervensystem
• Formen von Trauma – Entwicklungstrauma, Unfalltrauma
• Überlebensstrategien
mit Fallbeispielen aus der kunsttherapeutischen Praxis

Modul 2: Sicherer Beziehungsaufbau – Stabilisierung
• Präsenz der Therapeut:innen – Therapeutische Haltung
• Zugangsmöglichkeiten zu den Klient:innen
• Stabilisierungstechniken, Distanzierungstechniken und Ressourcenaktivierung in
der Kunsttherapie.

Modul 3: Integration und Neuorientierung
• Arbeit mit Bildern in Kombination mit inneren Systemen und Körperarbeit
• Strukturierung
• Transformation in korrigierende Erfahrungen

Bereitschaft für einen hohen Anteil an Selbsterfahrung mit verschiedenen Interventionen
kunsttherapeutischer Traumaverarbeitung.

Termin 1. Modul: 20.03./21.03.2026
2. Modul: 10.04./11.04.2026
3. Modul:   8.05./ 9.05.2026
jeweils Freitag 18.00 - 21.00 Uhr und Samstag 9.00 - 18.00 Uhr

 

Ort Praxis für Integrative Therapie
Römerstr. 135
69126 Heidelberg
Zeitrahmen insgesamt 36 UE á 45 Minuten
Teilnehmer 8
Kosten 600 € (je Modul 200 €) / Teilnehmer
420 € (je Modul 140 €) / DAGTP-Mitglieder
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